×

In X Tagen ist Weihnachten!

Sicherheit und Fahrspaß verschenken! Mit einem Gutschein für ein ADAC-Fahrsicherheitstraining!

Zu unseren Weihnachtsgutscheinen!

Tipps fürs Autofahren im Winter

Glatte Straßen, zugefrorene Scheiben und das Auto will einfach nicht anspringen – willkommen im Winter! Ob Fahranfänger oder erfahrener Vielfahrer, in der kalten Jahreszeit stößt jeder hin und wieder an seine Grenzen. Damit Sie für den Winter gewappnet sind und trotz der widrigen Verhältnisse sicher an Ihrem Ziel ankommen, haben wir die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt:

1. Ihr Auto winterfest machen

Um sich für einen plötzlichen Wintereinbruch zu wappnen ist es ratsam, Ihr Auto bereits im Herbst auf den Winter vorzubereiten. Viele Werkstätten bieten dafür einen Rundum-Wintercheck an. Wenn Sie handwerklich ein wenig begabt sind, können Sie die meisten Arbeiten an Ihrem Fahrzeug aber auch selbst durchführen.

In Deutschland besteht eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet: Sind die Straßen glatt oder mit Schnee bedeckt, müssen Sie Winterreifen aufgezogen haben. Lassen Sie es aber nicht darauf ankommen, indem Sie auf den ersten Schnee warten! Sind Sie dann in einen Unfall verwickelt, kann Ihre Versicherung Ihnen Fahrlässigkeit vorwerfen – und Ihr Versicherungsschutz ist futsch! Als Faustregel hat sich die Methode „O bis O“ bewährt: Von Oktober bis Ostern können Sie auf Winterreifen fahren und sind damit auf der sicheren Seite. Mit dem passenden Werkzeug lässt sich diese Arbeit schnell und einfach selbst erledigen. Auch die Batterie sollte bei Ihrem Check weit oben auf der Liste stehen. Sie ist im Winter der Pannengrund Nummer eins! Gerade alte Batterien machen bei den eisigen Temperaturen oft nicht mehr mit und geben schnell den Geist auf. Überprüfen Sie also die Spannung und lassen Sie sie unter Umständen austauschen. Außerdem darf Frostschutzmittel in Kühler- und Scheibenwischanlage nicht fehlen, da sonst gefrorene Leitungen drohen. Die Scheibenwischerblätter sollten Sie bei Bedarf ebenfalls austauschen – denn bei alten und porösen Wischerblättern sind Schlieren garantiert. Aus diesem Grund ist es auch empfehlenswert, die Scheiben regelmäßig auch innen zu reinigen. Gerade bei der früh einbrechenden Dunkelheit ist es wichtig, stets freie Sicht zu haben. Zum Schluss überprüfen Sie alle Leuchten und Glühbirnen am Fahrzeug, denn Sie wollen in der Dunkelheit ja selber nicht nur gut sehen, sondern auch selbst gesehen werden.

Achtung: Wenn Sie diese Kontrollen durchgeführt haben, ist Ihr Fahrzeug zumindest technisch schon einmal gerüstet, Sie sicher durch den Winter zu bringen. Falls Sie allerdings bei den Heimarbeiten auf Probleme stoßen, ist die Fahrt zur Werkstatt Ihres Vertrauens die beste Option – bei der eigenen Gesundheit sollten Sie kein Risiko eingehen.

2. Bloß keine Spannungsrisse riskieren

Sie kennen das bestimmt: Früh am Morgen lieber noch zweimal im Bett umgedreht und das Frühstück etwas in die Länge gezogen – klar, dass es auf dem Weg zur Arbeit dann schnell gehen muss. Draußen angelangt machen Ihnen Minustemperaturen und vereiste Autoscheiben leider einen Strich durch die Rechnung. Trotz der Eile sollten Sie hier auf gar keinen Fall Zeit sparen. Nur mit einem „Guckloch“ zu fahren kann gefährlich werden – und auch teuer. Zehn Euro Bußgeld kommen auf Sie zu; bei einem Unfall vervielfacht sich der Betrag.

Achten Sie daher auf komplett eisfreie Scheiben. Nutzen Sie einen Eiskratzer aus stabilem Kunststoff, der eine glatte Kante zum Schaben und eine geriffelte Kante zum Entfernen dicker Eisschichten hat. Den Motor während des Kratzens laufen zu lassen, macht übrigens keinen Sinn. Im Winter erwärmt sich der Motor im Stand nur unzureichend, um die Eisschicht auf den Scheiben zum Tauen zu bringen; außerdem schaden die unnötigen Abgase der Umwelt. Auch heißes oder warmes Wasser über die Scheiben zu gießen, kostet Sie womöglich mehr, als dass es Ihnen nutzt – durch den hohen Temperaturunterschied können leicht Spannungsrisse entstehen.

Achtung: Es reicht keinesfalls aus, nur die Scheiben von Schnee und Eis zu befreien. Auch das Autodach muss frei von Schnee sein, damit der nachfolgende Verkehr nicht behindert wird. Zusätzlich müssen alle Leuchten und Blinker sowie das Kennzeichen sichtbar bzw. lesbar sein.

3. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Haben Sie Ihren Wagen von Schnee und Eis befreit, wartet im Innern oftmals das nächste Ärgernis: beschlagene Scheiben. Sammelt sich zu viel Feuchtigkeit im Wagen oder tragen Sie sie beispielsweise durch nasse Kleidung hinein, sehen Sie sehr schnell nur noch sehr wenig.

Schalten Sie zuallererst – falls vorhanden – die Klimaanlage ein. Diese hilft, die Feuchtigkeit aus Ihrem Auto zu bekommen. Öffnen Sie zusätzlich die Fenster einen kleinen Spalt, da die feuchte Luft auf diesem Wege ebenfalls entweichen kann. Außerdem können Sie das Gebläse auf der höchsten Stufe auf die Scheibe richten. Die kalte Luft bewirkt zuerst zwar nur wenig, doch sobald sich der Motor ein wenig aufgewärmt hat, ist die Scheibe wieder frei.

Achtung: Falls Ihr Fahrzeug vor nahezu jeder Fahrt beschlagen ist oder die Scheiben von innen sogar gefroren sind, wird es Zeit, die Dichtungen zu überprüfen und gegebenenfalls vom Experten austauschen zu lassen. Außerdem ist es ratsam, die Regenabflüsse zu kontrollieren. Vor allem zwischen Windschutzscheibe und Motorraum sammelt sich oftmals Laub an, das die Abflüsse verstopft.

4. No fast, no furious

Oberstes Gebot auf der Straße: vorausschauend fahren. Viele kritische und gefährliche Situationen lassen sich durch ein aufmerksames Auge bereits im Vorfeld erkennen und vermeiden. Eine zu hohe Geschwindigkeit ist vor allem im Winter eine schlechte Idee: Schnee und Eis sorgen für einen rutschigen Untergrund, auf dem Sie Ihr Fahrzeug nur schwer kontrollieren können. Dichtes Auffahren ist ebenfalls zu vermeiden, da sich der Bremsweg bei glatten Straßen deutlich verlängert.

Generell gilt es, hektisches Bremsen und Lenken zu vermeiden, um nicht ins Schleudern zu geraten. Sollten Sie dennoch mal ins Rutschen kommen, kuppeln Sie aus und versuchen Sie, leicht gegenzulenken. Wenn dies keine Wirkung zeigt, helfen nur noch Vollbremsung und Daumendrücken.

Achtung: Die glatte Straße als Drift-Strecke zu nutzen und rasant um die Kurven zu rutschen, ist absolut tabu! Wenn Sie ohne Risiken das Driften lernen wollen, empfehlen wir Ihnen unser professionelles Drift-Training. Hier lernen Sie von erfahrenen Instruktoren, ohne sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr zu bringen.

Mit dem Winter-Training mehr Sicherheit gewinnen

Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, sollten Sie gut und sicher durch den Winter kommen. Sie wollen noch mehr zum sicheren Fahren in der kalten Jahreszeit erfahren und dieses Wissen auch praktisch anwenden? Wissen auch praktisch anwenden? Dann ist unser Winter-Training genau das richtige für Sie. Hier lernen Sie, wie Sie die winterlichen Straßenverhältnisse optimal meistern und auch bei den widrigsten Umständen sicher an Ihrem Ziel ankommen. Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt!